Die blaue Lagune

Da werden Erinnerungen wach, oder?
Naja, wir haben keine blaue Lagune gefunden, soviel schon einmal vorab.

Wir sind am nächsten Morgen losgegangen und ein paar Stunden Richtung links gegangen. Wir sind an ein paar kleinen Seen vorbeigegangen. Es war circa 13:00 Uhr und die Sonne tat ihr bestes, um uns den Weg schön auszuleuchten. Dann ging es nicht weiter, wir haben das Ende der Welt erreicht und haben erst einmal den Sonnenschirm aufgespannt. Sabine ist ins Wasser und war voll happy, weil das Meer ist hier glasklar. Ich habe unter dem Schirm meditiert, um den kommenden Marsch ans Ende der Sandbank … zu überleben? … zu genießen? … keine Ahnung.
Sabine hat einen Snack vorbereitet und langsam kommen meine Lebensgeister wieder und wir wandern Richtung Ende der Sanddüne. Ehrlich, keine Ahnung warum wir das gemacht haben, aber letztendlich waren wir am Ende angelangt und… was glaubt ihr? … haben umgedreht und sind wieder zurück zu unserem ersten Platz am Strand. Weil da ganz vorne waren ur viele Leute, die einfach mit dem Shuttle Boot zum Ende der Sanddüne geschippert sind. Solche Cheater!!



Also sitzen wir da am groben Sandstrand und sind ganz alleine. Nur rechts und links sitzen auch Leute in 100m Entfernung. Und ein Boot direkt neben uns und ein paar Leute, die bei uns vorbeigehen. Also wirklich idyllisch. Das meine ich ernst 😳. Ich greife bei der Gelegenheit vor auf den nächsten Strandtag: da waren unglaublich viele Menschen überall. Neben uns, auf uns, unter uns. Natürlich nicht in echt. Hat sich nur so angefühlt. Besonders nach der Einsamkeit auf der Sanddüne.

Dann stehen wir einfach auf, gehen zurück zur Hilde, duschen, kochen Penne mit Pesto, Sabine verliert wie immer bei Würfeln und anschließend gehen wir Heidi. Genau 🙄 ICH verliere, ich glaubs auch 😂

Nächster Tag war Strandtag. Ich lese einen Roman und weiß nachher nicht warum ich das gemacht habe. Naja.

Als der Schatten vom Berg uns am Strand trifft gehen wir zurück zur Hilde. Dann duschen und auf in die Pizzeria. Die Pizza ist passabel. Capriciosa mit Würstel 😂. Sabines Pizza steckt wie so oft unter einem grünen Pflanzenteppich. Es gibt Live Musik und ein paar Menschen tanzen. Wir unterhalten uns großartig und verlassen das Fest mit einem weinenden Auge. Die Pizza war ur lecker! Und es war wie immer Rucola!


Neben der Hilde hat sich eine italienische Familie bereitgemacht und direkt hinter dem Heck zwei Zelte aufgestellt. Na die werden sich wünschen, dass hätten sie nicht gemacht. Sabine ist ein wenig unrund wegen der lauten Nachbarn und ich nehme mir vor endlich wieder einmal ordentlich zu schnarchen. Ich kann immer noch nicht verstehen, warum die Italiener IMMER schreien müssen und das zu JEDER Tages- und Nachtzeit? Außerdem würde mich interessieren, worüber sie reden, sie reden STÄNDIG! Echt mühsam, vor allem wenn sie direkt neben einem stehen! 🙄
Ob das geklappt hat weiß ich nicht, also wir aufgestanden sind, waren alle Nachbarn schon weg.

*Villagio Turístico Marinello di Greco – 34€/Nacht für 2 Erw. und ein Camper

Dieses Abenteuer in meinem Social Media Kanal teilen.

Facebook
Twitter
Pinterest
Telegram

Magst du was du liest?

... mehr Abenteuer von Sabine, Hilde und Michi

Wir verlassen die Polarregion

Normalerweise komme ich nicht ins Schwärmen, oder? Ihr kennt mich als ausgeglichenen, fast schon stoisch wirkenden, coolen Typen. Aber heute kam ich ins Schwärmen, als

Read More »

Alhambra und der Sacromonte

Wer von euch die Buchreihe „Die sieben Schwestern“ gelesen hat, kann auf den heutigen Beitrag sehr gespannt sein 🤩. Aber wie immer beginnen wir in

Read More »

Venedig nach Corona

Wir beschließen noch für einen Zwischenstopp in Venedig stehenzubleiben. Campingplatz in der Nähe der Fähre ist schnell gefunden und so machen wir uns auf den

Read More »

Abenteuertag

Wir sind wieder in unserem Element – Abenteuer erleben 🤩. Aber lasst uns zu Beginn des Tages beginnen…wir starten mit Himbeertarte – nicht so lecker

Read More »

Batterie Stand 1%

Es ist irgendwas um 10:00 Uhr als mich Sabine aus dem Tiefschlaf reißt. „Komm wir müssen die Batterie aufladen, sonst haben wir keinen Kaffee.“ Ich

Read More »

Farewell Mare

Es war ein emotionsgeladener Augenblick, als wir die Autobahn Richtung Verona eingeschlagen haben. Gerade haben wir noch an der Küstenstraße die unendlich touristischen Strände belacht,

Read More »

Zwischenwelt

Wir sind also noch einen Tag auf dem ruhigen Campingplatz mit dem schönen Strand geblieben. Langsam wurde er auch voller, weil am Wochenende die Italiener

Read More »
Neueste Kommentare

Schreibe einen Kommentar