Glasklares Wasser nahe Tropea
25. Juli 2019

Mittwoch
Wir sind endgültig im Süden Italiens gelandet – Kalabrien, einige Kilometer von Tropea entfernt. Wir haben uns während des Fahrens entschlossen, unsere eigene Regel nicht mehr als 200-250km täglich zu fahren zu brechen und sind insgesamt 450km unterwegs gewesen.
Aber da Regeln dazu da sind auch mal gebrochen zu werden (nein, Kinder für euch gilt das nicht😁) und Michi die schöne, gerade, breite Straße nie wieder verlassen wollte, sind wir nun am Ende von Italien angekommen. Einen kleinen Moment von nicht so großer Freude kam bei Michi auf, als das Rangieren beim Wasserfassen nicht so reibungslos funktionierte. Natürlich war ich mit meiner schlechten Raum-Lage-Orientierung Schuld.
Nona 😁.
Dass Michi bei geschlossenen Fenstern meine Anweisungen einfach nicht hörte, war für ihn kein Argument, sie zu öffnen 🙄.
War offen, hallo! Der Campingplatz Besitzer hat nur dauernd dreingequatscht.
Jedenfalls sind wir gut angekommen und sind am lautesten Campingplatz der Welt gestrandet. Rasenmäher. Animation von zwei Seiten. Radio der Mitcamper. Italienische Kinder (die können glaub ich gar nicht leise reden). Feuerwerk um 2 Uhr Früh. ABER: kristallklares Meer! Traumhafter Sonnenuntergang.
Dass es irgendwann passieren wird, war von Anfang an klar. Die Zeit fängt an, uns in einer verrückten Art und Weise Streiche zu spielen (deswegen ist eine geregelte Arbeitswoche erfunden worden). Sabine hat voll Mittwoch und Donnerstag in einem Tag geschrieben…
Also, es folgt nun „Donnerstag „
Heute haben wir das wahnsinnig klare Meer mit ca. 26 Grad genossen, haben kartenspielend Cappuccinos in der Strandbar geschlürft und fanden irgendwann die Lautstärke gar nimma sooo schlimm 😊 wahrscheinlich war irgendwas im Kaffee 😂.
Wir verzichten heute unsere nicht mitgenommenen Liegen samt Schirm – der sehrwohl da ist – am Strand aufzubauen (Sabine ist der Meinung, wenn es soweit ist, dann wird mich die Liege erreichen. ich meine, die nächste Liege, die ich sehe kaufe ich! Griechenland ohne Liege – das geht gar nicht). Das ist nicht weiter schlimm, weil wir unser Strandlager einfach bei der Hilde aufschlagen können. Bester Komfort inklusive, zB kalte Getränke im Kühlschrank 😀
Das macht mich leichtsinnig, das Ergebnis ist ein kleiner Sonnenbrand am Bauch.
Nach dem epischen Sonnenuntergang koche ich Spaghetti mit Pesto, Sabine macht den obligatorischen Paradeissalat und wir ergeben uns der Motivationsbeschallung – heute Abend glücklicherweise nur von links!
Wir unterhalten uns gut, unter anderem über das Matriarchat – das ist eine richtungsweisende politische Möglichkeit für uns Menschileins. Nachzulesen in einen Spiegel Online Artikel von einen Argentinier, der zwei Monate in einen chinesischen Matriarchat gelebt hat. Unbedingt googeln und lesen. Ich glaube, mit unserer großen Anzahl an alleine erziehenden Müttern sind wir schon an richtigen Weg. Die Männer müssen noch einfach weniger arbeiten – dann könnte es bald soweit sein mit dem Matriarchat in Europa. Würde ich toll finden, oder?
00:31 ich bin durch mit dem Hilde Blog für heute. Liest den eigentlich wer? Und falls ja, könnt ihr bitte auch kommentieren? Ich ersuche um ein paar Lebenszeichen von unseren LeserInnen in Form von intelligenten und/oder lustigen Kommentaren.












