Am Bodensee, die 2.
7. Juli 2026

Der Frühstückskaffee war noch heiß, als schon das Mail eintrudelte: der Platz ist frei, wir können bleiben juhuuuu
So richten wir uns weiter häuslich ein und verbringen einen arbeitenden, dennoch gemütlichen Vormittag in Hildes Schatten. Der kleine Kiosk am Platz versorgt uns mit Frühstücksgebäck, so widmen wir uns mit Elan den abzuarbeitenden Inhalten. Als uns die Sonne küsst, machen wir uns Gedanken, was der Tag uns bringen soll. Wir (also nein, eigentlich ich 😉) beschließe, dass es eine Mixtur aus E-Scooterfahren, schwimmen und Eiskaffee werden soll. Michi zu überzeugen war überhaupt nicht schwer, lang wahrscheinlich an den anstrengungsvermeidenden Inhalten 🤐. So cruisten wir am Radweg durch das Naturschutzgebiet am Bodensee bis uns (also eigentlich Michi) die Langeweile übermannte. Also ehrlich, nur Natur, gähn 🥱 So gar nix tun, is halt a fad 😂. Jedenfalls kehrten wir auf einen Eiskaffee ein und genossen die Aussicht auf den Bodensee inkl. kleinem Sandstrand.


Sabine hat uns schon vorgewarnt, dass man sehr lange in den See watet, bis er tiefer wird. 10 Minuten bin ich in eine Richtung gegangen, dann war ich bis zu den Oberschenkeln nass. Als der Surfer einige Meter vor mir auch noch eine trockene Hüfte hatte, drehte ich um. Das Wasser ist ausgesprochen klar und warm - also im tiefen Wasser weiß ich es leider nicht 🤷🏻♀️.
Also da habe ich jetzt zwei Fotos:



Der Nachmittag ging sehr entspannt (ich hab in Hilde geschlafen, Michi vor Hilde) zu Ende. Meine Korrekturarbeiten konnte ich nach dem Nickerchen auch noch zu Ende bringen 💪🏻. Abendessen gab es wieder mit Blick auf den See.

Morgen geht es weiter nach Amiens, Uschi, eine liebe Freundin aus AHS-Zeiten besuchen. Wir freuen uns schon sehr, wo wir schon immer wieder mit einem Besuch in Frankreich liebäugelten. So machen wir einen kleinen Umweg über Frankreich, nehmen auch ein paar Hotspots in der Bretagne mit und landen dann irgendwann hoffentlich an der Nordküste Spaniens. Tantchen meint ja, dort kommen wir nicht an, weil die Bretagne so schön ist. Na, schau ma mal 😉. Wir halten euch jedenfalls am Laufenden 🫶🏻


Nachtrag. Um 21:00 geht das Licht aus in der Hilde. Wir sitzen gerade beim ersten Pokerspiel des Jahres und es piepst und dwir haben keinen Strom. Naja, ich bin erst mal nicht aufgeregt, weil ich kenne meine Anlage und kann das wahrscheinlich in nullkommanix lösen. Es stellt sich heraus, dass die Batterien komplett leer sind! Der Shunt - kein indischer Guru sondern ein Teil, das nur eine Aufgabe hat: uns über den Batteriestand zu informieren, misst nicht, sondern berechnet. Und muss laufen kalibriert werden. Das ist wahrlich eine Niederlage.
Gemini ist eine gute Hilfe und empfielt uns an den Landstrom zu gehen. Das tun wir und nachdem ich auch noch das Ladegerät - komplett - angeschlossen habe, haben wir wieder Strom und die Batterien laden auf.
Wir beenden die Pokerpartie - ich habe alle Spalten verloren - wenngleich auch knapp und wir verfügen uns ins Bett...


