Whale Watching in Tarifa

Heute ist es so weit, unser Whale Watching Abenteuer (mit der Firmm Foundation (www.firmm.org), die an der Erforschung und dem Schutz der Tiere interessiert ist, außerdem betreiben sie Aufklärung und geben Infos, so eben auch mit den Ausfahrten) startet – gleich mal recht zeitig, um 8:30 läutet der Wecker 😫. Wir machen uns also gemütlich fertig, Treffpunkt ist spätestens um 11:30 in der Stadt. Ich mach uns noch ein paar Sandwiches und dann lassen wir uns ein Taxi rufen – voller Vorfreude sind wir eine halbe Stunde vorher da und können noch vom großen ins kleine Boot umbuchen. Im großen Boot gibt es einen Glasboden, den vor allem die Familien mit Kindern wollen, sie wissen eher nicht, dass man da nur Schwarz sieht 😉. Wir also aufs „Erwachsenenboot“, die zwei Kinder drauf sind eh schlimm für 10 🙈.
Nach einer interessanten Einführung über Wale und Delfine in der Straße von Gibraltar, geht es endlich los 🤩. 

Die deutsche Dame hat den Vortrag sicher schon 1.000 mal gehalten, trotz allem klingt sie motiviert uns allen klar zu machen, dass die Wale kein schönes Leben haben. Vor allem die Delphinarien findet sie furchtbar und wir stimmen ihr zu. Ich bin sogar etwas erstaunt, dass es so etwas noch gibt. Aber wird es wohl, sonst würde sie es nicht erwähnen. Also wer auch immer hier mitliest, bitte nicht in Delphinarien gehen, denn hinter den drei Delfinen, die da rumspringen stehen 100 gestorbene Delfine. Teils am Weg, während der Eingewöhnung oder aus Depression gestorben. Besser Dokus ansehen…

Es kommen Delfine, Orcas, Pott-, Finn- und Grindwale in der Straße von Gibraltar vor. Orcas auf ihrem Weg in den Atlantik von Juni bis August, aber natürlich hat man keine Garantie, welche zu sehen. Die Orcas folgen dem Spur des Thunfisches, was ihnen durch den Menschen immer schwerer gemacht wird 😢. Orcas lernen von ihrer Gruppe, zb haben die Orcas in der Straße von Gibraltar gelernt, den spanischen und marokkanischen Fischern den Thunfisch von der Leine zu stehlen und zwar so, dass Kopf und Angelhaken dranbleiben. Die Lebensbedingungen sind aufgrund der vielen Handelsschiffe und Fähren eher negativ für die Tiere. Sie bleiben, weil sie aufgrund der Strömung (der Atlantik versorgt das Mittelmeer mit Wasser, was zu starken Strömungen führt, die Nahrung für die Meeressäuger mitbringt) viel Nahrung finden.
Zuerst geschieht nicht viel, nach 45 Minuten wird der Motor abgeschaltet und der Cäpt‘‘n gibt durch, dass auf 11 Uhr Grindwale zu sehen sind. Das Schiff bleibt immer am Rande der Schule, manchmal kommen die Tiere nah ans Boot, vor allem bei der 2. Grindwalsichtung, dabei handelt es sich laut Cäpt‘n um einen Kindergarten 😂 – Kühe mit ihren Kälbern. Die sind ganz spielerisch und neugierig zum Boot gekommen. Michi hat im Hintergrund die Geschichte von den Orcas erzählt, die Boote zum Kentern bringen- weiß auch nicht, warum 😂.

Ja, hier nachzulesen: https://digioneer.pro/

Jedenfalls sind wir ganz vorne am Boot gestanden während der 3-stündigen Tour (sie hat 65€/Person gekostet), was einem deutschen Ehepaar nicht gepasst hat, was uns wiederum dazu animiert hat, stehenzubleiben 🤷🏻‍♀️.
Nach drei Stunden Wind, Sonne und Aufregung sind wir noch ein wenig durch Tarifa spaziert, haben uns einen Aperol und Cola und eine Nachspeise von einer köstlich ausschauenden Konditorei gegönnt und sitzen jz nach einem kleinen Nickerchen beim Essen – Michi macht Nudeln mit Fleischbällchen in Tomatensauce (aus dem Eingekochtenvorrat).

Kann ich nur empfehlen. Die Fleischbällchen schmecken vorzüglich!!!!

Ein aufregender Tag geht zu Ende – morgen werden wir den Kitesurfstrand verlassen und weiter gen Portugal ziehen 😉. 

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