Beginnen wir wie immer am Anfang: wenn es nach der zweiten Nacht und dem Fährerlebnis geht, starten wir eher suboptimal in den Urlaub 😩. Die Nacht ist sehr heiß – wirklich heiß, so, dass ich eigentlich eher ans nächste Leben als an den nächsten Tag glaube. Aber gut, ich überlebe sie – knapp, aber doch! Michi meint, ich bin hysterisch, was fix nicht stimmt, es war einfach nicht zum Aushalten heiß 🥵. Naja, so heiß war es dann doch nicht. Ein wenig wärmer als zuhause 🙄. Wir haben in der Nacht dann auch den Platz gewechselt. Dann lag Sabine direkt neben dem Bullauge. Und da kommt immer ein Lüftchen rein. Na jedenfalls setzt sich meine schlechte Laune trotz Cappuccino und Vanillecroissant fort, Hitze und Schlafmangel, muss ich weiterreden….
Und dann kommt auch noch die Nachricht, die Fähre hat drei Stunden Verspätung 😡. Meine Laune ist im Keller, die Pläne für NM/Abend im Eimer. Wir disponieren (zugegebenermaßen nicht ohne Diskussion 🤭) um hmm, keine Ahnung welche Diskussion da gemeint ist 😇 war eh cool im Hafen und der Altstadt. Der Conard war gut sortiert, also alles cool. und gehen in die Stadt einkaufen, was eigentlich auf Korsika nach der Fährankunft geplant gewesen wäre. Langsam wird die Stimmung besser, der Kühlschrank gefüllter und die Zeit bis zur Überfahrt kürzer. Tantchen sitzt auf Korsika und wartet schon. Dazu muss man sagen, dass Tantchen schon viele, viele Jahre auf Korsika zum Freikörperbaden fährt und sich freut, mit uns in den Gumpen zu baden. Wir schreiben und geben unsere Verspätung bekannt, was bedeutet, dass Tantchen sich noch ein Glaserl Rosé mit ihren Schweizer Freunden gönnt, bis wir kommen.


Die Fähre setzt sich iwann endlich in Bewegung und nach 4,5h sind wir in Bastia. Die meiste Zeit hab ich geschlafen oder gelesen, weshalb ich auch voller Tatendrang und Abenteuerlust am Weg zum CP bin.
Wir werden herzallerliebst von Tantchen begrüßt (natürlich auch von Onkelchen und den Schweizer Freunden), zum Pizza essen eingeladen, zum Grappa trinken verführt…schön war’s 🥰. Die Pizza war wirklich lecker. Fast so gut wie die vom Dani ☺️

Wir müssen auch noch erzählen, dass wir den letzten Platz am Strand geschnappt haben – vor der Grazer Familie, die wir schon in Livorno kennengelernt haben. Michi hat sie bei der Fähre überholt, das hat uns unseren direkten Strandplatz gesichert, weil sie naturlich genau diesen Platz wollten – wer will den nicht, direkt am Strand 🏖️ .

So, hier bleiben wir jz mal 🥰. Tantchen hat schon eine Idee für Wandern und Baden in den Gumpen, Schildkrötenpark….mal sehen, morgen sitzen wir nur am Strand, das ist fix. Meine neue Liege und ich 🥰. Und heute liege ich bei Meeresrauschen und einer leichten Brise im Bett und bin langsam aber sicher im Urlaub angekommen 🫶🏻.


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