Portugals Küste gehört tiefer gelegt

Als die Sonne über dem Horizont aufging und die malerische portugiesische Küste in ein goldenes Licht tauchte, drehte ich mich um und schlief weiter. Bis 10:30 Uhr.

Was für ein Leben! Ich frage mich, warum nicht jeder Tag so sein kann. 😉 Es fallen mir leider instant 1.000 Gründe ein…  also nächster Schritt: Kaffee kochen und die beiden Häferl zubereiten. Anschließend duschen gehen, die Hilde zusammenpacken und den – wahrscheinlich schlechtesten Campingplatz unserer bisherigen Reise – Platz im Eiltempo verlassen.

Kurze Zeit nach unserer Abfahrt treffen wir auf einen Lidl und das erste Mal nach vielen Carrefours (? Schreibt man so??) ist Sabine noch vor dem Ende des Kapitels, das ich auf Kindle gelesen habe wieder da. Mit wirklich leckeren Sachen, die ich weder benennen noch beschreiben kann. Sie schmeckten aber wirklich sehr gut! (Pastel de Nata – Mürb- bzw. Blätterteig mit Vanillecreme gefüllt und salzige Petiscos – portugiesische Tapas mit Bacalhau, Shrimps oder Fleisch gefüllt) 

Um 15:30 kommen wir hier an. Der Campingplatz ist ein typischer Campingplatz mit Pool und trallala. Nicht unangenehm, aber für meine Meinung – nachdem ich ein echter Stellplatz Fan geworden bin – zu teuer.

Sabine wäscht eine Maschine, bzw. Wäsche in der Maschine und ihr digioneer Level steigt dabei um zwei Stufen – sie musste mit einer App die Waschmaschine starten!! Good Move Sabine!!! Das war eine echtes Abenteuer, bis sie gelaufen ist 😂😂😂. Mit der App kann ich jz in ganz Portugal waschen 💪🏻. Vorher halt mit Paypal aufladen und los gehts 🫶🏻


Wir hängen die nasse Wäsche in den Wind (hier schaut’s aus wie beim reisenden Volk 😂) und machten uns auf den Weg – voller Vorfreude auf Abenteuer am Strand mit den herrlichen Klippen im Hintergrund. Die salzige Brise küsste unsere Gesichter. Der Strand erstreckte sich vor uns und sein feiner Sand lud uns ein, in das kristallklare Wasser einzutauchen und es zu erkunden. Jedoch müssen wir wieder einmal feststellen, dass das Wasser eiskalt ist und die Wellen einfach wirklich gefährlich aussehen. Daher hielten wir Respektabstand und blieben am sandigen Ufer.


Nach einem ausgiebigen Spaziergang am Strand entlang erklommen wir, wieder über eine steile Treppe, die Klippen und durchwanderten noch die bevölkerte Prachtstraße des Dorfes.

Einmal duschen und Baguette mit Belag später sitze ich hier und schreibe diesen Bericht.

Hmm. Was fehlt ist die Fahrt zum Platz, die war eigentlich über eine wirklich schlechte Straße recht abenteuerlich (die Albaner haben schönere Straßen!! Und das will was heißen), es ging durch einen Nationalpark und die Gegend, was soll ich sagen – es gab einfach sehr viel Gegend in der Gegend 😂. Aber ur schön 🤩 

Ja und der Strand – ich kann ihn kaum in Worte fassen. Aber Sabine hat ein paar Bilder gemacht – die wird sie mit uns teilen – dann könnt ihr euch eher ein Bild davon machen.

Ach ja und wir hatten natürlich auch einen Stopp in einer Bar. Coke (ich) und Weißwein (Sabine) – umringt von Surfer:innen, vielen jungen Menschen, die offenbar das Leben in vollen Zügen genossen. Also bis auf die paar mit einem Sonnenbrand, oder Liebeskummer, oder weil sie Schwanger waren, oder sonst irgendein Wehweh…🙄

Das haben wir zwischen Strand und der Prachtstraße mit diesen Shops – ihr weißt schon – Sabine war da auch drin in einem solchen Shop – ich habe auf der anderen Straßenseite geduldig gewartet – also so ein Firlefanz Shop – gemacht.

Wenn ihr euch jetzt denkt, ich habe einen Hitzschlag – weit gefehlt – ich wollte nur den Beitrag nicht fad werden lassen. Denn viel ist heute eigentlich nicht passiert. Also alles gut – ich sitze mit einem Hoodie und einer Trainingshose vor der Hilde und es hat 19 Grad – gute Nacht. 🤭

*Costa do Vizir Camping – 45€/Nacht*

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