On the Road again

Aber nicht lange. Knapp nach dem Örtchen mit den gestreiften Häuschen finden wir eine Springfield Filiale, die mein blaues T-Shirt aber nicht mehr in meiner Größe haben. Also auf zur nächsten Springfield Filiale – jedes Kuhdorf hat hier seine eigene Filiale offenbar – aber in Wien gibt es keine!! Und da wird Sabine fündig und erzählt die Geschichte der Katastrophe (aaaalsoooo, das war keine Katastrophe, sondern der Mann hat sein neues T-Shirt ruiniert, mit Danchlor 😤, weshalb klar war, wir fahren jz so lange im Land rum, bis wir ein neues finden 🤷🏻‍♀️) meines blauen T-Shirts dem Verkäufer, der so gerührt ist von meinem Verlust, dass Sabine noch einen kleinen Rabatt erhalten hat. Und Sabine hat noch ein grünes T-Shirt dazu genommen in der Farbe, in der Ines altes Zimmer ausgemalt ist. Wenn ich das anhabe und mich vor die Wand stelle, bin ich verschwunden… muss ich unbedingt ausprobieren, haha Er will nur hinwegtäuschen über das, dass er das T-Shirt trotz mehrmaliger meinerseits Warnung ruiniert hat! Und als ich ihm die gebleichten Stellen zeige, sagt er echt drauf: ich hab eh aufgepasst 🙈. Falls ihr euch jz fragt: Wofür Danchlor? Berechtigte Frage. Für das Saubermachen der Toilette – wir haben eine Trockentrenntoilette, die nach einigen Wochen neu geleert und mit Kokosblöcken neu angesetzt wird!

Dann fahren wir nach Nazaré – dort wo im Winter die Wellen 30m hoch werden. Jetzt wo wir Sommer haben, ist hier eine Nebelbank, es weht kein Lüftchen, es ist super schwül und die Wellen sind 1m hoch. Aber – wie Sabine gerne sagt – muss man gesehen haben. Wenn man in Portugal ist. Also, gut, dass wir da waren…genau so ist das! Auch wir waren in Nazaré, allerdings waren die Wellen echt wuzziwuzziklein 🙈. Aber dafür haben wir am Weg wieder sehr viele Flamingos 🦩 gesehen.


Weiter geht es in eine Ortschaft (Peniche heißt sie), wo es angeblich (wir arbeiten mit Google Maps und der Park4Night App – das funktioniert die letzten Reisen schon sehr gut, einen CP bzw Stellplatz zu finden) einen Stellplatz gibt. Wie sich herausstellt ist das auch so und wir stehen in einem asphaltierten Hof mit 25 anderen Wohnmobilen. Wir gehen an den Strand, wo es angeblich tolle Strandbars gibt. Tatsächlich gibt es eine, die wir sogleich besuchen – der Kaffee ist furchtbar und Sabine hat ein kleines Getränk, dass viel Eis drin hat und etwas rot ist (Erdbeer Daquiri).

Als wir genug von der Strandbar hatte gingen wir in die Ortschaft, wo es angeblich eine belebte Gegend gibt. Diese ist jedoch menschenleer und erst im Hafen finden wir ein paar Menschen, die in kleinen Restaurant sitzen. In so ein Restaurant setzen wir uns auch und essen Toast mit Tunke (Francesinha – eine portugiesische Spezialität). Offenbar gibt es regionale Rezepte. Nach dem letzen Mal Toast mit Tunke – welches wirklich ausgezeichnet geschmeckt hat – ist die heutige Version leider ein schlechter Abklatsch. Die Tunke ist flüssig wie Suppe und der Geschmack ist fade (Soße besteht aus Bier und Paradeisern – aber das letzte Mal war es echt besser, naja immer kann man nicht gewinnen 🤷🏻‍♀️).

Wir gehen zurück in die belebte Gegend (nachdem wir durch einen Kirmes gestrandelt sind)  und siehe da, es wimmelt nur so vor Menschen. Wir setzen uns in eine Cakefactory und haben die selbe Getränke – Kombi wie am Strand. Nur, dass das Glas von Sabine doppelt so groß ist und mein Kaffee wirklich ungenießbar (4/5 Wasser 1/5 Kaffee und eine Idee milchiges Irgendetwas – aber aus einer Cimbali Kaffeemaschine!!!). Ich habe noch nie einen so grauslichen Kaffee getrunken, bzw. stehen gelassen.

Zurück in unserem Betonhof, kommen wir an einen ausgebauten Crafter vorbei, der einem netten Brasilianer gehört. Wir (also eigentlich Sabine und der Brasilianer) kommen ins Gespräch und wir haben viel gelacht. Ich verstehe ja ohnehin fast alles – ausser, dass er Fußballtrainer war, das war mir entgangen. 🙂 Angeber 🙄 Die Brasilianer verstehe ich ja besser als die Portugiesen. Der liebe Mann im Springfield Store meinte heute, dass in Portugal oft auch die Brasilianer Probleme mit der Verständigung haben – Leci, meine brasilianische Portugiesischlehrer hat mir das bestätigt. 

Soviel zu heute. Morgen geht es endlich nach Lissabon. Vorher rufen wir noch im Vatikan an, ob der Papst wirklich wieder zuhause ist, haha. Aber echt! 

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