Der Platz ohne Nummer 😳

Der Tag begann wie immer gemütlich um 10 – Kaffee aus der Nespressokapsel im Schatten unserer Wäsche, die noch nicht trocken war 🙈.
Wir packten also gemütlich zusammen, die Wäsche beschloss auch zu trocknen und wir verließen den ganz netten CP. Seit wir in Portugal sind, haben wir eigentlich immer sehr ruhige und große Parzellen – die kleinen, schreienden Kinder haben wir in Spanien gelassen und sollte sich doch eines in die Nähe von Hilde verirren, schaut Michi mal bös – das Thema ist dann auch erledigt 🤷🏻‍♀️ Dass das möglicherweise überall auf der Welt funktioniert, ist wohl ein globales Feature von mir 💪💪

Wir cruisen also gemütlich durch den nächsten Naturpark, hören Hildes Playlist und ich mach uns unterwegs Sandwiches (ich weiß, darf man nicht, weiß ja aber keiner 🤫). Wir sehen auch viele Weißstörche und ihre Nester. Einzigartig brüten diese in den Klippen Portugals.

Wir steuern einen CP direkt am Meer an – ohne hohen Klippen dazwischen und sind wieder überrascht, wie viel freie Plätze es gibt. Nach wie vor haben wir mit freien Plätzen gsd kein Problem. 

Heute tun wir uns schwer, einen Platz auszuwählen. Recht schnell ist Michi recht unzufrieden mit dem gewählten und will einen ohne Nummer, sprich kein ausgewiesener Stellplatz 🙄. Gut, ich such den Kompromiss mit der Parzelle neben dem ersten und wackel Richtung Rezeption, um zu tauschen. Der junge Mann an der Rezeption ist ur lieb, weshalb ich ihn doch nach dem Platz ohne Nummer frage. „Kein Problem“, sagt er – richtige Antwort – guter Mann und führt mich gleich mit dem Golfwagerl noch hin, um sicherzugehen, dass für uns alles passt – am Platz ohne Nummer! Michi hat Hilde mittlerweile auf den Platz daneben gestellt und ist leicht genervt, dass er jz doch SEINEN Platz kriegt 🙄 Da soll Frau sich auskennen 🤷🏻‍♀️. Wurscht, jz haben wir den neuen Platz und wir stellen uns ein zweites Mal um 😂. Nachdem wir jz aufs Meer sehen und sich keiner vorstellen kann, sind dann letztendlich doch alle happy 😍. 


Ein bissi ausruhen und herrichten und wir machen uns auf Richtung Hausstrand, der leider nicht sehr hübsch ist. Macht aber nix, wir versumpern in der Beachbar daneben, nachdem wir im eisigen Atlantik eine kleine Runde gedreht sind 🥶. 

Es war kalt. 🥶🥶🥶 Wirklich kalt. Die Kniescheiben taten ur weh. Überall tat es ur weh. Echte Schmerzen, die auch nicht vergingen – erst als wir das Meer wieder verließen. Die armen Fische 🫣 die tun mir echt leid. 😂


Wie immer kommt am Nachmittag der Wind und wir essen Mozzarella und Paradeiser in Hildes Windschatten. Das arme Ding ist schon ganz schmutzig, sandig und staubig und ich habe ihr zu Hause eine Wäsche mit Zitrusduft in der LKW Waschstraße versprochen 🫶🏻. Morgen bleiben wir noch gemütlich hier, um uns übermorgen Richtung Lissabon aufzumachen. Morgen erkunden wir das nahe kleine Städtchen Setubal.

Man beachte meinen Weinglashalter 😂

*Eco Parque do Outão – 25,70€/Nacht*

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