Heute war nix wirklich los. Die Nacht war angenehm kühl, Sabine hat den Bäcker erwischt und gutes Gebäck bekommen – die Spatzen werden langsam zutraulich und schauen schon erwartungsvoll, ob was für sie abfällt.

Am Strand war nicht viel los. Das Meer ist recht schmutzig (das Meer ist natürlich nicht schmutzig, sondern nur aufgewühlt) und warm, aber immerhin sind die beiden Inseln wieder am Horizont zu sehen, nachdem sie lange nicht zu sehen waren. Viele Segelschiffe segeln vorbei, elegant und entspannt, als hätten sie alle Zeit der Welt. Eine Moby-Fähre ist auch vorbeigezogen – ein schwimmender Riese zwischen all den kleinen weißen Segeln.
Am Abend habe ich Maccaroni mit Pesto gekocht. Nichts Spektakuläres, aber es schmeckt nach Urlaub und Zufriedenheit. Wenn so das Paradies aussieht – meinetwegen. Manchmal sind es ja gerade diese Tage ohne große Ereignisse, die einen daran erinnern, dass Entspannung kein Programm braucht.
Die Spatzen werden mutiger, das Meer plätschert vor sich hin, und irgendwo in der Ferne tuckert ein Boot seinem Ziel entgegen. Mehr braucht es eigentlich nicht für einen perfekten Urlaubstag. 🫶🏻

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