Der lange Tunnel

Wir sind um 10:00 Uhr aufgestanden  (es war wieder sonnig mit ein paar großen Wolken. Aber sonnig!! ☀️) und haben den Tag mit einer Dusche in der schönsten Dusche der Welt begonnen. Frisch und voller Energie setzten wir unsere Reise fort. Unser erstes Ziel war die nächste Fähre, die uns sicher nach Stavanger brachte. In der Nacht war es stürmisch und regnerisch gewesen. Daher hatte das Meer noch große Wellen, die die ebenfalls recht große Fähre ordentlich ins Tanzen brachten. Sabine hatte großen Spaß daran – naja, es ging so -, und ich natürlich auch 😜. Einzig die Alarmanlagen der Autos waren nervig.


In Stavanger angekommen, machten wir uns auf den Weg in das Zentrum, gingen rauf und runter (ist ein Mini Siena 😂) bis wir ein passendes Lokal, den Happy Corner, fanden und uns mit dem „Walhalla Burger“ gestärkt haben. Danach gönnten wir uns eine Kugel Eis und setzten uns danach am Hafen in ein gemütliches Café, um einen Kaffee Latte zu genießen. Der Ort strahlte eine besondere Atmosphäre aus und wir fühlten uns sofort wohl. Eigentlich haben wir nur gegessen und a bissi gschaut 😂😂😂


Mit den „ryde“ E-Scootern fuhren wir zurück zu Hilde, unserem treuen Wohnmobil, und machten uns auf die nächste Etappe unserer Reise. Diese führte uns durch einen beeindruckenden Tunnel.

 

Dazu eine kleine „Gut zu Wissen“ Info zu dem Tunnel: Der Ryfylketunnel ist mit speziellen Beleuchtungstechniken ausgestattet, die dafür sorgen, dass die Fahrer wachsam und aufmerksam bleiben. Alle 6 Kilometer wird der Tunnel mit farbigen Lichtern und besonderen Ausbuchtungen aufgelockert. Diese visuellen Pausen helfen, die monotone Fahrt zu unterbrechen und bieten eine willkommene Abwechslung während der langen Fahrt unter der Erde.

Der Ryfylketunnel ist der längste und tiefste Unterwassertunnel der Welt. Er verbindet die Städte Stavanger und Strand. Der Tunnel ist etwa 14,4 Kilometer lang und erreicht eine Tiefe von 292 Metern unter dem Meeresspiegel. Kommt auf die Liste der Superlativen dieser Reise! 


Nach einer kurzen Fahrt nach dem Tunnelerlebnis erreichten wir einen kleinen Hafen. Dort entdeckten wir ein riesiges Drachenboot, eine beeindruckende Nachbildung eines Wikingerschiffs. Wir waren fasziniert von der Detailtreue des Bootes und verbrachten einige Zeit damit, es zu bestaunen.

Der Platz für die Nacht am Hafen ist wirklich sehr einfach, aber es gibt Strom, was will man mehr? Und wieder sehr unkompliziert mit der App Marina gebucht. Duschen gibt es übrigens auch ☺️. Zufrieden und voller neuer Eindrücke ließen wir den Tag ausklingen und freuen uns auf die Abenteuer, die der nächste Tag für uns bereithalten wird, wenn wir einen Berg besteigen, um auf über 600m die Welt von oben betrachten zu können.

*Bobilparkering Jorpeland – 22€ inkl Strom, Dusche, Wm und Trockner*

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