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Farewell Mare

Es war ein emotionsgeladener Augenblick, als wir die Autobahn Richtung Verona eingeschlagen haben. Gerade haben wir noch an der Küstenstraße die unendlich touristischen Strände belacht, dann auf die Autobahn rauf – ein paar Biegungen später ein kurzer Blick zurück auf ein Stück wunderbar blaues Meer und hinter der nächsten Biegung: das war’s, das Meer ist bis zum nächsten Mal – und das wird, wann auch immer sein – Geschichte. Ich musste eine kleine Träne aus dem Augenwinkel wischen und den starken Impuls umzudrehen unterdrücken.

Doch wie begann der Tag? Eigentlich gut. Es war eine normal temperierte Nacht im Hochgebirge an der Grenze zwischen Frankreich und Italien gewesen. Ich träumte von unendlichen Serpentinen und nach anfänglichem Angstschweiß, aus Angst davor, in den Abgrund zu stürzen, beförderte mich das rhythmische hin und her der Serpentinen in eine wunderbare Tiefschlafphase. Wie immer sind die Streber schon weggefahren und wir sitzen da und trinken Kaffee. Wir überlegen welchen Weg wir nehmen, den über die italienische Grenze oder den Weg zurück, den wir gestern genommen hatten.

Ich entschied mich für den alten Weg – aus dem Grund, weil ich das Phänomen kenne, dass der Hinweg immer viel länger erscheint als der Rückweg. Und weil ich Angst hatte, dass mir der Diesel ausgeht, wenn die Grenze nach Italien geschlossen ist und wir nicht nur den gestrigen Weg sondern auch den heutigen Weg bis zur gesperrten Grenze zurückfahren müssten. Denn der Tank war nicht voll. Auch nicht halbvoll – sondern nur 3 1/2 Striche voll und alle die mich kennen wissen, was das in mir anrichtet: Panik, dass mit der Sprit ausgeht!! Leicht hab ich’s nicht! Mit dem Sprit wären wir heimgekommen, aber der Mann ist nur mit vollem Tank und vollem Kühlschrank entspannt. Beim Kühlschrank sag ich immer: „Hamma noch“, aber beim Tank sieht er es an seinen Stricherln 🙈. 

Ja und das Phänomen kann ich bestätigen, der Weg zurück dauerte definitiv und subjektiv nur halb so lange wie gestern bei der Hinfahrt. Gleich nach der Autobahnauffahrt in die erste Tankstelle und die Welt war wieder in Ordnung.

Doch nur ein paar Kilometer.

Dann sagte Garmin in 60km eine 45 minütige Verspätung an und ich sagte – und dachte nicht (und das war der Fehler) – na dann fahren wir doch am Meer entlang auf der Bundesstraße und umfahren die Behinderung auf der Autobahn. Sabine – mit einem Capri in der Hand war gleich Feuer und Flamme und wir fuhren ab von der Autobahn.

Zu früh. Genau richtig, wie ich finde 🤷🏻‍♀️. 

Denn die Ausläufer des Hochgebirges waren noch nicht fertig mit mir. Es ging wieder rauf und runter auf schmalen Straßen und engen Kurven – mein Alptraum wurde wieder Realität, unterbrochen von Stränden voll mit Schirmen, Liegen und glänzenden roten Leibern unendlich vieler Tourist:innen. Doch langsam wurden die Berge flacher und der eine oder andere Tunnel war gebaut worden, um arme Flachländler wie mich sicher weiterzubringen. Irgendwann hatten wir genug davon an unendlichen Reihen von am Straßenrand parkenden Autos, Mopeds und – siehe oben (die Schirme… etc.) – vorbeizufahren ohne eine einzige Parklücke für die Hilde zu ergattern (was wirklich nur dem Umstand geschuldet sein konnte, dass ich unbewusst gar keinen gesucht habe… also keinen Parkplatz gesucht hatte. Denn alleine der Gedanke, mich an so einen Strand …. zum Meer durchwursteln … )

Schade. Denn das Meer schien sensationell klar und frisch zu sein. Aber was soll’s. Das nächste Mal…

Um 19:00 erreichen wir einen Campingplatz geografisch direkt unter dem Gardasee. Überall Natur. Schon wieder so ein Bauernhof denke ich mir. Aber es ist diese mal ein wirklich ordentlicher Bauernhof. Alles bestens gepflegt und die Pferde sind in einem Stall untergebracht und machen keinen Mucks. Diesmal kein schnaubender Freund für Michi 😂.

Im hofeigenem Restaurant essen wir fancy Sachen und überlegen, ob wir nicht auf Basis unseres Blogs ein Spiel machen mit Fragen wie: wie hieß der erste Campingplatz in Portugal und waren wir dort im Meer. Wäre gut gegen Alzheimer. Die Vorspeise war schneller gegessen als fotografiert. Bei 6 Wochen verschwimmen schon die CP und Orte, dass wir manchmal unseren eigenen Blog nachlesen müssen 🙈. 

Gute Nacht.

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Natur pur

Irgendetwas hat mich aufgeweckt nach 9 Stunden verschwitzten Schlaf. Sabine merkte das und wollte natürlich gleich Kaffee. Sicher! Wir erinnern uns: so lange ich mit Kaffee und Essen versorgt werde, nehm ich ihn mit 😂. Und bis jz hat das wunderbar funktioniert 😍. Ich geh einkaufen und wasche ab, das kann ich aber nur mit genügend Kraft aus einem leckeren (*mansagtdochlecker*) Frühstückskaffee. 

Der Campingplatz bzw. der Platz an dem unsere Hilde stand, war wirklich sehr ruhig gewesen. Die Temperatur knapp über 30 Grad. Jetzt frühstückten wir und die Handwerker versuchen einen künstlichen Rasen auf eine Betonfläche zu kleben – damit wir was zum Schauen haben – da ansonsten nur die Mauer zu sehen gewesen wäre. Sehr schräg 😂

Dann ging es runter zum Strand die 20 km die wir nun schon so gut kannten :). Sabine hat sich eine wirklich hübsche Tasche gekauft und in einem Minimarkt haben wir einheimische Backwaren erstanden, für einen Mittagssnack am Strand.

Das Wasser war tatsächlich etwas kühler als gestern und fühlte sich trotzdem noch immer lauwarm an. Für Warmduscher wie mich eigentlich super, aber offenbar hat auch warmes Wasser seine Grenzen… 🤭

Also wackeln wir zurück zum Campingplatz, nicht ohne einem Zwischenstopp bei unserem Stammeisgeschäft. Sabine nimmt einen großen (mittleren bitte, keine üble Nachrede hier 😂) Becher und ich so ein Marakuia/Mango Slushy. Die kleinen Eiskugeln gefielen meinem Magen nicht so sehr, daher behielt ich jeden Schluck etwas im Mund, was aber meinen Zähnen nicht so gut gefiel… was soll ich sagen. Das war mein letzter Slushy… wenn ich mir das merke 😂. Weil er immer iwelche Experimente macht 🙈. 

Ein paar hundert Kilometer, knapp vor der Grenze hat Sabine einen Stellplatz der besonderen Art ausgewählt. (in der Regel bemühen wir für die CP Suche Google Maps und für die Stellplatzsuche die Park4Night App). Wir fahren elendslange durch eine Gegend, die stark an eine Gegend in AT erinnert. Dann kommen wir an einen Bauernhof – mit einem netten Alex, einer Hand voll Pferde – und einem zotteligen Hund.

Also ich bin ja ein totales Stadtkind. Natur ist am besten im TV zu bewundern und ich sitze jetzt im Finstern mit Geräusche hier, die ich nur schwer einordnen kann. Einzig das Bellen von Hofhunden in der Ferne klingt vertraut… aber da ist ein Schnauben und ein Scharren, der zottelige Hund tauchte plötzlich aus dem Nichts auf und wollte erschnuppern wer ich bin… Leute, wo ist der nächste betonierte Stellplatz???Hau mich voll ab, ständig kommt aus dem Dunkel von Gegenüber: „Was war das?“ 😱 Dann sagt er ständig dem Pferd, das vis-a-vis in seinem Unterstand steht, dass es jetzt schlafen gehen und leise sein soll 😂. Köstlich 😎


Apropos finster: Sabine zeigt mir aufgeregt eine Kette von Lichtern am Himmel, die sich bewegen. Dann sind sie weg . Es waren die neuen Satelliten vom Musk, die wir gesehen haben!!! Das war sooooo spooky – es waren die im März gestarteten Starlinksatelitten, es hat so unwirklich ausgeschaut. Google sagt, es sind 19 Stück, die in niedriger Höhe und knapp hintereinander fliegen.

Und als ich duschen war, hat Sabine eine fette Sternschnuppe gesehen und hat sich wahrscheinlich einen ebenso großen Wunsch gewünscht 😉.

Falls ich was wichtiges vergessen habe, Sabine schreibt es gerne dazu…Hau mich noch immer ab. Michi: „Was raschelt da? Warum raschelt das Pferd?“ 😂😂😂 Vielleicht verlängern wir, ich finds super 🤩.

*Stellplatz auf dem Bauernhof – Garrigoles – 18€/Nacht*

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Von den Bergen an das Meer

Stille weckte uns um 9:00 Uhr morgens auf. Ok. Es war eigentlich nicht die Stille, sondern Sabine, die mir Danis Einlieferung in das Spital wegen Blinddarm vorgelesen hat. Mir brummte ein wenig der Schädel, war es doch eine recht warme Nacht gewesen. Nach und nach kamen Details von Sabine und langer Rede kurzer Sinn – heute Abend, wo ich diese Zeilen hier schreibe, kann ich erleichtert berichten: Dani ist einen Blinddarm ärmer und soweit wohlauf. Zwischen 12:00 und 17:00 Uhr war mir nicht wohl, aber gsd hat Paula uns dann geschrieben, dass sie mit Dani im Aufwachraum gesprochen hat und soweit alles gut gegangen ist. Danke Paula! Aber echt, danke 😍

Ich will also Kaffee machen, aber die Sicherung vom Platz akzeptiert den Energiehunger des Milchschäumers nicht und so wird es heute ein schmaumloser Kaffee an einem immer noch recht dünn besetzten Campingplatz.

Wir fahren los, um eventuell an dem Stellplatz von gestern heute einen Platz zu ergattern, aber es klappt nicht – der Platzt war schon um 9:00 wieder voll. Auch egal, denken wir uns – Spaniens Küste ist lang. Sabine pickt einen Platz aus Google Maps in 250 km Entfernung.

Angekommen, bekommen wir tatsächlich einen „schönen“ Platz und beschließen zu bleiben. Wir gehen auch gleich an den Strand mit unseren beiden Sesseln und dem neuen Schirm. Nachdem ich erfahren habe, dass Dani soweit ok ist, habe ich sogar ein Nickerchen machen können unter dem Schirm – direkt am Strand, wo 1 Mio. Menschen an uns vorbeigelaufen sind. Es hat sich mir nicht erschlossen wohin die alle unterwegs waren, aber es hat super beim Einschlafen geholfen 😂. Das Meer hat 29 Grad (Auskunft Rezeption) und genau so spürt es sich an – 10 Grad wärmer als in Portugal). 


Dazwischen hat Ines angerufen und mich über ein kleines Malheur informiert. Beim Einräumen eines Sessels hat sie den Innenrückspiegel von der Scheibe getrennt, sodass die Scheibe einen Schaden hat und der Rückspiegel am Boden lag. Leider konnte ich nicht herausfinden, wie groß der Schaden ist, da ich kein Foto bekommen habe!!! (😬) Aber wir haben besprochen, dass Ines mit einer Werkstatt darüber redet, ob der Schaden größer werden könnte, wenn sie weiterfahren. Dann bekommen ich Bescheid. Ich bin sicher, dass Ines das im Griff hat und mache mir keine Sorgen.

So hatten wir Kontakt zu beiden Kindern und es ist immer schön von ihnen zu hören 😏. Nein im Ernst, es ist alles gut, beide sind (mehr oder weniger) gesund und das ist immer das Wichtigste. Genau, alles gut 😍. 


Am Abend waren wir essen und wieder einmal zu viel. Wir besprechen, die weitere Vorgehensweise und vertagen aber die Entscheidung – was wir weiter machen – auf morgen – daher: morgen erfahrt ihr mehr 🤙 Zur Auswahl steht: weiterfahren oder noch einen Tag bleiben…mmmhhh, mal schauen, wie es uns morgen freut 😍

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Ostwärts

Ab jetzt geht es nur mehr dem Sonnenaufgang entgegen.

Nachdem wir an der Straßenkante eigentlich ganz gut geschlafen hatten, wollten wir nicht länger verweilen auf dem hügeligen Campingplatz, wo überall kleine Zelte wie Pustel herumstanden und auch die vielen vornehmlich jungen Menschen auf dem Weg zum WC verschlafen und trotzdem laut an uns vorbeigingen.

Also fuhren wir an den westlichsten Punkt des europäischen Festlandes, wo ich fast den westlichsten Parkplatz ergattern konnte. So war es aber auch ganz gut, wir verspeisten ein paar portugiesischen Spezialitäten und kauften Hilde einen Magneten.

Dann ging es an die Rückreise.

Knapp 400 km weiter landeten wir – nach einem schon vollen und daher gesperrten Campingplatz – wieder auf einem Stellplatz auf dem wir vor einigen Wochen schon waren. Leider stehen wir heute an der Hauptverkehrsstrecke zum WC, zur Dusche, zum Ausgang und keine Ahnung wohin die Leute andauernd durch den Schotter schlurfen…. 🙄 Aber ich bin guter Hoffnung, dass alle auch einmal schlafen gehen werden, nachdem das Riesenungetüm neben uns nun die Klimaanlage ausgeschaltet hat, können wir uns auch im Normalton über die Schlurfer:innen mokieren.

Zu Abend gab es Spirali mit Fleischklößchen aus der Zauberküche Sabines – gekocht vor vielen Monaten und jetzt ein vorzügliches Mahl.

Vielleicht kann euch Sabine verraten wo wir hier sind – ich hab mir nur gemerkt, irgendwas mit T am Anfang. (Tavira) Und es war der Platz auf dem wir mit dem Rad in die Stadt, dann mit dem Schiff zum Strand und dann zu Fuß über die Dünen zum Meerwasser – wobei wir uns nicht erinnern können, ob wir im Wasser waren, oder es einfach zu kalt war… vielleicht haben wir das in unserem Blog erwähnt????

Gehirnschwund durch Hitze und Urlaub… oder Tiefenentspannung? Das mag der geneigte Leser oder die geneigte Leserin entscheiden 🙂

*Motorhomecamping Tavira – 13,50€/Nacht*

 

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On the Road again

Aber nicht lange. Knapp nach dem Örtchen mit den gestreiften Häuschen finden wir eine Springfield Filiale, die mein blaues T-Shirt aber nicht mehr in meiner Größe haben. Also auf zur nächsten Springfield Filiale – jedes Kuhdorf hat hier seine eigene Filiale offenbar – aber in Wien gibt es keine!! Und da wird Sabine fündig und erzählt die Geschichte der Katastrophe (aaaalsoooo, das war keine Katastrophe, sondern der Mann hat sein neues T-Shirt ruiniert, mit Danchlor 😤, weshalb klar war, wir fahren jz so lange im Land rum, bis wir ein neues finden 🤷🏻‍♀️) meines blauen T-Shirts dem Verkäufer, der so gerührt ist von meinem Verlust, dass Sabine noch einen kleinen Rabatt erhalten hat. Und Sabine hat noch ein grünes T-Shirt dazu genommen in der Farbe, in der Ines altes Zimmer ausgemalt ist. Wenn ich das anhabe und mich vor die Wand stelle, bin ich verschwunden… muss ich unbedingt ausprobieren, haha Er will nur hinwegtäuschen über das, dass er das T-Shirt trotz mehrmaliger meinerseits Warnung ruiniert hat! Und als ich ihm die gebleichten Stellen zeige, sagt er echt drauf: ich hab eh aufgepasst 🙈. Falls ihr euch jz fragt: Wofür Danchlor? Berechtigte Frage. Für das Saubermachen der Toilette – wir haben eine Trockentrenntoilette, die nach einigen Wochen neu geleert und mit Kokosblöcken neu angesetzt wird!

Dann fahren wir nach Nazaré – dort wo im Winter die Wellen 30m hoch werden. Jetzt wo wir Sommer haben, ist hier eine Nebelbank, es weht kein Lüftchen, es ist super schwül und die Wellen sind 1m hoch. Aber – wie Sabine gerne sagt – muss man gesehen haben. Wenn man in Portugal ist. Also, gut, dass wir da waren…genau so ist das! Auch wir waren in Nazaré, allerdings waren die Wellen echt wuzziwuzziklein 🙈. Aber dafür haben wir am Weg wieder sehr viele Flamingos 🦩 gesehen.


Weiter geht es in eine Ortschaft (Peniche heißt sie), wo es angeblich (wir arbeiten mit Google Maps und der Park4Night App – das funktioniert die letzten Reisen schon sehr gut, einen CP bzw Stellplatz zu finden) einen Stellplatz gibt. Wie sich herausstellt ist das auch so und wir stehen in einem asphaltierten Hof mit 25 anderen Wohnmobilen. Wir gehen an den Strand, wo es angeblich tolle Strandbars gibt. Tatsächlich gibt es eine, die wir sogleich besuchen – der Kaffee ist furchtbar und Sabine hat ein kleines Getränk, dass viel Eis drin hat und etwas rot ist (Erdbeer Daquiri).

Als wir genug von der Strandbar hatte gingen wir in die Ortschaft, wo es angeblich eine belebte Gegend gibt. Diese ist jedoch menschenleer und erst im Hafen finden wir ein paar Menschen, die in kleinen Restaurant sitzen. In so ein Restaurant setzen wir uns auch und essen Toast mit Tunke (Francesinha – eine portugiesische Spezialität). Offenbar gibt es regionale Rezepte. Nach dem letzen Mal Toast mit Tunke – welches wirklich ausgezeichnet geschmeckt hat – ist die heutige Version leider ein schlechter Abklatsch. Die Tunke ist flüssig wie Suppe und der Geschmack ist fade (Soße besteht aus Bier und Paradeisern – aber das letzte Mal war es echt besser, naja immer kann man nicht gewinnen 🤷🏻‍♀️).

Wir gehen zurück in die belebte Gegend (nachdem wir durch einen Kirmes gestrandelt sind)  und siehe da, es wimmelt nur so vor Menschen. Wir setzen uns in eine Cakefactory und haben die selbe Getränke – Kombi wie am Strand. Nur, dass das Glas von Sabine doppelt so groß ist und mein Kaffee wirklich ungenießbar (4/5 Wasser 1/5 Kaffee und eine Idee milchiges Irgendetwas – aber aus einer Cimbali Kaffeemaschine!!!). Ich habe noch nie einen so grauslichen Kaffee getrunken, bzw. stehen gelassen.

Zurück in unserem Betonhof, kommen wir an einen ausgebauten Crafter vorbei, der einem netten Brasilianer gehört. Wir (also eigentlich Sabine und der Brasilianer) kommen ins Gespräch und wir haben viel gelacht. Ich verstehe ja ohnehin fast alles – ausser, dass er Fußballtrainer war, das war mir entgangen. 🙂 Angeber 🙄 Die Brasilianer verstehe ich ja besser als die Portugiesen. Der liebe Mann im Springfield Store meinte heute, dass in Portugal oft auch die Brasilianer Probleme mit der Verständigung haben – Leci, meine brasilianische Portugiesischlehrer hat mir das bestätigt. 

Soviel zu heute. Morgen geht es endlich nach Lissabon. Vorher rufen wir noch im Vatikan an, ob der Papst wirklich wieder zuhause ist, haha. Aber echt! 

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2023 2023 2023 Hilde

Wellenreiten

Wenn du glaubst, dass wir heute Wellenreiten waren, dann muss ich dich enttäuschen. Wir waren zwar am Strand und die Wellen waren auch schön anzusehen – aber: das Wasser war uns zu kalt!

Und wir hatten auch den Neoprenanzug daheim gelassen.

Vom Surfbrett ganz zu schweigen. So etwas haben wir nämlich gar nicht.

Stattdessen haben wir gestern einen neuen Strandsessel erworben und heute schon erfolgreich getestet. Zuerst hat Michi wieder ur getrödelt 🙈. Bis das Meer direkt an unseren Platz gerauscht war (scheint hier so etwas wie Ebbe und Flut zu geben?? 🤭). So sind wir also geflüchtet vom Strand und nachdem wir geduscht haben (mit leidlichem Wasserdruck aber schön warm – hahah – sind wir mit dem Rad wieder ins Städtchen geradelt. Davor haben wir noch unsere Nachbarn davon abgehalten, sich Tür an Tür mit uns zu stellen. Jz teilen wir unseren Verteiler mit ihnen – immer noch besser, ich muss sie in der Früh sehen. Heute hat Sabine für uns eine Pizzeria gefunden. Das Essen war sehr gut! Salami Pizza und Fettucini mit Lachs. Danach ein Eis vom Valcak (na, net wirklich) und als die letzten Sonnenstrahlen verschwunden waren, schnell heim in die Hilde, weil warm ist anders. Abends wird es gleich kühl, vor der Hilde sitzen ist bei 18-19 Grad nicht so angenehm, drum werden wir in Spanien noch ein paar Strandtage einlegen. 

Auf Twitter und Standard die letzten Wetterkatastrophen nachgelesen, nicht gewusst, wem unser Mitleid zuerst trifft und jetzt liege ich da und schreibe meinen Beitrag…

Meinen heutigen Morgentraum möchte ich noch erzählen. Ich gehe also in dem Örtchen über die Straße und blicke in ein Auto hinein. Es war ein Fiat 500. Drinnen sitzt eine junge Dame und peng – ich habe das Gefühl, da sitze ich! Verwirrt gehe ich weiter, als ein plötzlicher Wirbel durch meinen Kopf zieht – ich höre Stimmen, sehe Sachen, die es nicht gibt und habe das Gefühl, alles gleichzeitig zu erleben. Dann ist es vorbei. Ich bin wieder ich, glaube ich zumindest. Aber irgendwas ist anders. Ich habe nun den Eindruck, dass ich gleichzeitig in vielen Personen bin und erkläre irgendwem, dass wir, bzw. ich zusammenhängen durch ein Leck in den Nullpunktraum. Jetzt wird es wirklich kompliziert aber auch spannend. Aber leider wache ich auf… 🙄 Gsd 🤪 

Naja, morgen ist Sabine wieder dran und vielleicht habe ich übermorgen schon eine Fortsetzung geträumt und kann weiteres erzählen 😂 Da freu ma sich aber schon 🙈. Wir haben beschlossen, morgen auch noch hierzubleiben und am Strand ein wenig zu chillen. Ewig langer Strand, kaum Menschen…herrlich!!

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2023 2023 2023 Hilde

Porto.

Porto hat ja nicht nur Portugal gegründet sondern auch die Portokasse und das Portemonnaie. 😂 Eine erfolgreiche Stadt möchte man meinen, aber noch viel wichtiger: sie landete heute auf Anhieb unter den Top3 der Städte, die ich h***e!! Die Reihenfolge ist nicht wichtig, aber da sind: Siena, Cassis und nun eben Porto. Wir wissen ALLE schon warum – weil es bergauf und bergab geht, das kann Michi nicht leiden 😂


Noch dazu liegt vor Porto Gaia. Wer sich mit griechischer Mythologie auskennt, weiß was Gaia ist. Richtig! Mutter Erde. Also der kosmische Brocken, auf dem wir leben und es noch immer nicht geschafft haben unsere Rasse auszurotten, obwohl wir tagein tagaus nichts anderes machen, als daran zu arbeiten. Letzte Meldung dazu: die 1,5 Mio. „Christen“ – die zum Papst nach Lissabon gekommen sind – sind zu 85% mit dem Flugzeug angereist und der Flughafen Wien muss sein Budget nach oben revidieren – weil 2 Mio. Passagiere mehr als angenommen. Gleichzeitig spielt das Wetter verrückt – wie man hört ist Slowenien unter Wasser. Und da erreicht mich die Nachricht, dass das Bargeld in die Verfassung geschrieben werden soll. 😳🙄

Ok, keine Nachrichten mehr lesen, die nächsten zwei Wochen, ist der Plan.

Wir sind hier auf einem wahren „tu was du willst“ Campingplatz gelandet. Alle Wohnmobile stehen rum, als hätte ein riesiges Kleinkind mit Autos gespielt und gar keinen Sinn für Ordnung sondern nur für Chaos gehabt. Die Portugiesen haben Wochenende 🙈. 

Also verlassen wir den Platz mit einem UBER Save nach Porto. Dort kommen wir mitten in der Stadt an, was ein ordentlicher Beginn für eine neue Stadt-Eroberung ist. Ist es doch, oder?

Nun Sabine war anderer Meinung, aber das soll sie euch selber schreiben…Michi hat uns irgendwo ins Nirgendwo geführt, so dass wir 2,6 km ins Zentrum hatschen mussten 🙈. Der Uberfahrer hat eh komisch geschaut als er die beiden Touristen am Stadtrand hat aussteigen lassen 😂. 

Wir laufen Richtung Fluss, haben ein leckeres Mittagessen (Shrimpsrisotto und Burger nach Art des Hauses (ich), finden nach und nach den richtigen Weg und dann auch diese lustigen schmalen Häuser – die in Wirklichkeit sehr in die Tiefe gehen. Also sie sind eigentlich große Häuser, aber halt an der Fassade schmal. Was das für einen Sinn macht, haben wir nicht herausgefunden. Eh Wurscht, hübsch sind sie.


Am Hafen ist echt viel Tourismus los. Wir sitzen in einem netten Café und bewundern die Brücke, die ein Franzose, der auch was mit dem Eiffelturm zu tun hatte, gebaut hat. Tolle Ingenieurskunst.

Dann kommt der Aufstieg zur Burg – mit Aussicht. Aber das war noch nicht genug Aufstieg. Also geht es weiter bergauf zur Eisenbahnstation (die sooo toll verfliest ist – also ich finde es seltsam: weiß blaue Zeichnungen auf Fliesen gebrannt). Und weiter bergauf und dann runter, dann wieder bergauf und ich habe den Überblick verloren dieses ewige rauf runter 🥵 – Sabines Handy verlässt der Saft und wir verirren uns und es geht rauf, dann wieder runter und rüber und wir kommen in eine Markthalle….das waren alles wichtige Points of Interests 🤷🏻‍♀️, da muss er durch der Hr. Kainz  

über 16.000 Schritte – ich sage es ja nur 😵‍💫

 

 

Irgendwann – die Sonne ist mittlerweile untergegangen – sitzen wir in einem kleinen Schanigarten und essen Sushi. (Wobei der Kellner meint es wären Nigiri 🍣 – wieder was gelernt 😉 Es war wirklich nett da und die zwei Kellner sehr sympathisch.

Dann bestellen wir ein UBER und fahren wieder zur Hilde. UBER ist schon toll. 15,50 für 20 km Überlandverkehr ist günstig.

Schnell noch die Trockentoilette gewartet und schwupps liegen wir in der Hilde, weil draußen ist es huschi kalt!

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Der Papst, Lissabon und Hilde

Es scheint so, als hätte der Papst in (mittlerweile nicht so) geheimer Mission unseren Lissabon Besuch torpediert. Allen Anschein nach hat er eine komplizierte Operation in kürzester Zeit hinter sich gebracht, nur um Lissabon ab heute zu besetzen – wir wollten morgen Vormittag in Lissabon eintreffen. Das kann kein Zufall sein!!
Es wird gemunkelt, dass er dazu 1,5 Millionen Verbündete aus aller Herren Länder ebenfalls in die Stadt gelockt hat …

Anderslautenden Meinungen nach, so sagen Insider hinter vorgehaltener Hand, dass der Plan von langer Hand vorbereitet wurde, weil the Pope uns in Lissabon treffen will, um uns die Hand zu schütteln. Als wir vor ein paar Jahren mit der Hilde in Rom waren, hatte es mit einem Treffen ja nicht geklappt, obwohl wir stundenlang in einer Schlange vor seinem Domizil gewartet haben!!

Warum das dem Klerus aber so wichtig erscheint: wissen wir nicht! Wir haben keine Ahnung…
Wobei, ich habe schon eine Vermutung. Vielleicht habe ich das verursacht. Nämlich vor ziemlich genau 50 Jahren. Es war so: ich habe nach einer Beichte den Text von dem Gebet „Ave Maria“ nicht auswendig gewusst.🙁 Ich hatte 3 Ave Maria als Strafe (Sühne??? Wie heißt das wirklich?) für eine ausgedachte Sünde (weil ich war ja als Kind wirklich brav!!!) bekommen. Und zusätzlich war ich damals auch noch Ministrant bei einer Messe.

Das blieb ja bislang ohne Konsequenzen!!! Und belastet mein Verhältnis mit der Kirche vielleicht? Naja, kann sein, muss aber nicht sein – ist vielleicht auch schon verjährt, oder? Kennt sich da wer aus?

EGAL. Es ist uns mittlerweile einfach egal. Wir fahren halt nach Porto. Soll auch schön sein und sobald die Luft in Lissabon wieder rein ist, kommen wir zurück. 🤙 Das geben wir uns nicht! 

Ansonsten haben wir heute wieder über 10.000 Schritte gemacht, weil wir in dem kleinen Städtchen (Setubal) (immerhin der drittgrößte Hafen Portugals) hin und her gerannt sind. Als wir im Fischmarkt um 2 Uhr reingekommen sind und einen kleinen Happen (Snack) gegessen haben, haben die doch tatsächlich alle Ausgänge zugesperrt. Mit Mühe sind wir dann an einem Ausgang wieder rausgekommen, sonst hätten wir bis morgen 6:00 warten müssen …

Mit Lokalbesuchen ging es weiter. Also wir tingelten von Lokal zu Lokal. Dazwischen waren wir auch im Infocenter der Meerestiere der hiesigen Bucht, nicht dass ihr denkt, wir waren NUR am Essen 😂. Seit Ende der 80er Jahre lebt eine Schule inkl Nachkommen in der Bucht, dabei handelt es sich um derzeit 31 Tiere, die mit Namen und Stammbaum im Infocenter genannt sind. Weiter ging es mit einem Kaffee an einem schönen Platz mit einer Säule in der Mitte mit einem Mann (ein Dichter aus dem 18. Jhd.) darauf, dann ging es weiter mit einem Foodtruck an der Strand Promenade, da konnten die Inhaber Deutsch und haben Waffeln gebacken und geendet hat es in einem Restaurant mit unglaublich bequemen Regiestühlen und mit einem populärem portugiesischem Gericht: Toast in Tunke. 🤭 Francesinha heißts – Toast mit Fleisch und Wurstsorten, mit Käse überbacken und mit einer Bratensoße aus Bier und Tomaten übergossen. 

Die Tunke war so stark gewürzt, dass wir nun – wieder daheim – in der Hilde den Kühlschrank geplündert haben. Heim sind wir mit einem UBER gekommen um 4,36 Euro. In die Stadt sind wir zu Mittag mit dem Bus um 5,20 Euro gefahren. Crazy World. 😂 🙄

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Portugals Küste gehört tiefer gelegt

Als die Sonne über dem Horizont aufging und die malerische portugiesische Küste in ein goldenes Licht tauchte, drehte ich mich um und schlief weiter. Bis 10:30 Uhr.

Was für ein Leben! Ich frage mich, warum nicht jeder Tag so sein kann. 😉 Es fallen mir leider instant 1.000 Gründe ein…  also nächster Schritt: Kaffee kochen und die beiden Häferl zubereiten. Anschließend duschen gehen, die Hilde zusammenpacken und den – wahrscheinlich schlechtesten Campingplatz unserer bisherigen Reise – Platz im Eiltempo verlassen.

Kurze Zeit nach unserer Abfahrt treffen wir auf einen Lidl und das erste Mal nach vielen Carrefours (? Schreibt man so??) ist Sabine noch vor dem Ende des Kapitels, das ich auf Kindle gelesen habe wieder da. Mit wirklich leckeren Sachen, die ich weder benennen noch beschreiben kann. Sie schmeckten aber wirklich sehr gut! (Pastel de Nata – Mürb- bzw. Blätterteig mit Vanillecreme gefüllt und salzige Petiscos – portugiesische Tapas mit Bacalhau, Shrimps oder Fleisch gefüllt) 

Um 15:30 kommen wir hier an. Der Campingplatz ist ein typischer Campingplatz mit Pool und trallala. Nicht unangenehm, aber für meine Meinung – nachdem ich ein echter Stellplatz Fan geworden bin – zu teuer.

Sabine wäscht eine Maschine, bzw. Wäsche in der Maschine und ihr digioneer Level steigt dabei um zwei Stufen – sie musste mit einer App die Waschmaschine starten!! Good Move Sabine!!! Das war eine echtes Abenteuer, bis sie gelaufen ist 😂😂😂. Mit der App kann ich jz in ganz Portugal waschen 💪🏻. Vorher halt mit Paypal aufladen und los gehts 🫶🏻


Wir hängen die nasse Wäsche in den Wind (hier schaut’s aus wie beim reisenden Volk 😂) und machten uns auf den Weg – voller Vorfreude auf Abenteuer am Strand mit den herrlichen Klippen im Hintergrund. Die salzige Brise küsste unsere Gesichter. Der Strand erstreckte sich vor uns und sein feiner Sand lud uns ein, in das kristallklare Wasser einzutauchen und es zu erkunden. Jedoch müssen wir wieder einmal feststellen, dass das Wasser eiskalt ist und die Wellen einfach wirklich gefährlich aussehen. Daher hielten wir Respektabstand und blieben am sandigen Ufer.


Nach einem ausgiebigen Spaziergang am Strand entlang erklommen wir, wieder über eine steile Treppe, die Klippen und durchwanderten noch die bevölkerte Prachtstraße des Dorfes.

Einmal duschen und Baguette mit Belag später sitze ich hier und schreibe diesen Bericht.

Hmm. Was fehlt ist die Fahrt zum Platz, die war eigentlich über eine wirklich schlechte Straße recht abenteuerlich (die Albaner haben schönere Straßen!! Und das will was heißen), es ging durch einen Nationalpark und die Gegend, was soll ich sagen – es gab einfach sehr viel Gegend in der Gegend 😂. Aber ur schön 🤩 

Ja und der Strand – ich kann ihn kaum in Worte fassen. Aber Sabine hat ein paar Bilder gemacht – die wird sie mit uns teilen – dann könnt ihr euch eher ein Bild davon machen.

Ach ja und wir hatten natürlich auch einen Stopp in einer Bar. Coke (ich) und Weißwein (Sabine) – umringt von Surfer:innen, vielen jungen Menschen, die offenbar das Leben in vollen Zügen genossen. Also bis auf die paar mit einem Sonnenbrand, oder Liebeskummer, oder weil sie Schwanger waren, oder sonst irgendein Wehweh…🙄

Das haben wir zwischen Strand und der Prachtstraße mit diesen Shops – ihr weißt schon – Sabine war da auch drin in einem solchen Shop – ich habe auf der anderen Straßenseite geduldig gewartet – also so ein Firlefanz Shop – gemacht.

Wenn ihr euch jetzt denkt, ich habe einen Hitzschlag – weit gefehlt – ich wollte nur den Beitrag nicht fad werden lassen. Denn viel ist heute eigentlich nicht passiert. Also alles gut – ich sitze mit einem Hoodie und einer Trainingshose vor der Hilde und es hat 19 Grad – gute Nacht. 🤭

*Costa do Vizir Camping – 45€/Nacht*

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Wir verlängern 🏖️ Teil 2

Wie schon vorgestern und gestern haben wir bis 10.00 geschlafen, dann bis 14:00 am Platz herumgelümmelt und sind dann zum Strand – heute wieder mit Liegen und Sonnenschirm…

Um 18:30 zurück, geduscht, Salat mit Ei, Thumfisch und Oliven gegessen. Abgewaschen und jetzt sitze ich hier.

Was habe ich gelesen am Strand? Ein sehr beunruhigendes aber auch hoffnungsfrohes Buch. Ich kann das Buch nur empfehlen – einzig, dass das BGE nicht vorkommt finde ich schade, ansonsten beschreibt es ein mögliches Universum (in einer Muliversen Welt). Hoffentlich sind wir in unserem Universum gescheiter… nö, wahrscheinlich nicht.🙄 Der Titel:

Das Ministerium für die Zukunft ist ein 2020 in englischer Sprache unter dem Titel The Ministry for the Future veröffentlichter Roman des US-amerikanischen Autors Kim Stanley Robinson (* 1952). Der Roman beschreibt das Wirken einer fiktiven UN-Behörde bei der Entwicklung und Unterstützung von Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels. Der Roman beinhaltet sowohl utopische, als auch dystopische Elemente und wird in der englischen Literaturwissenschaft unter anderem ins Genre der cli-fi (climate fiction) eingeordnet.