Ich bin mir nicht sicher warum, aber ich steh auf die alten Griechen. Die waren ziemlich schlau, ich sage nur Pythagoras – und haben die Demokratie erfunden. Und nicht nur das, sie haben sie auch gelebt!

Also soweit sie halt waren damals. Dann kamen die Römer und haben… aber die spinnen ja bekanntlich, die Römer.

Doch fangen wir an mit dem geräuschvollen Morgen am Parkplatz der Akropolis. Sabine hat die Hitze überlebt und ich wurde nicht gestohlen.

Ich brühe uns einen Filterkaffee, weil die Nespresso viel zuviel Strom für die Akkus in der Hilde braucht. Der Milchschäumer geht, Zeus sei dank, und wir trinken leckeren Hofer Kaffee und essen ein Marmelade Baguette.

Dann duschen wir uns in der Hilde – was für eine Wohltat!!!! Ich sage ja immer: duschen sollte ein Menschenrecht sein!

Jetzt sind wir fertig und machen uns auf, den kurzen Weg rauf auf die Akropolis… gemeinsam mit den ersten Busladungen Chinesen. Dass die noch keine eigene Akropolis haben, denke ich mir, aber dann komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus – die alten Steine (wie Sabine alte Bauwerke nennt, die nicht mehr so stehen, wie sie gebaut worden sind) sind großartig. Dank einiger engagierter Archäologen wird ja hier alles so authentisch als möglich wieder aufgebaut.

Und genau das finde ich super! Was habe ich von 1000 alten Steinen, die irgendwo rumkugeln? So wie in Rom zum Beispiel? Gar nix. Besser ist es wie sie es auf der Akropolis machen! Du siehst genau, was neu und was alt ist, aber du siehst das ganze Gebäude! Und nicht nur das Fundament und 1000 alte Steine… Also die Bilder sprechen für sich:

Leider geht das mit den Bildern nicht so gut, das liegt an dem lausigen WLAN auf dem lausigsten Campingplatz in Griechenland.

Um 12 Uhr verlassen wir den Parkplatz und fahren durch Athen Richtung diesem coolen Golf, wo schon meine Eltern mit dem Lis Yollenkreuzer (unsere Segelyacht mit Benzinaussenborder) die Gegend unsicher gemacht haben. 😁

Wir kommen an und werden wirklich herzlich begrüßt, nehmen einen Platz ein in der zweiten Reihe und bauen alles auf – Campingboden, Sessel und Tisch, Sonnensegel und allerhand Kleinkram.

Dann gehen wir in das Lokal essen, wo die Chefin deutsch kann. Ich bestelle Souvlaki vom Schwein mit Pommes und Sabine Reisnudeln mit Kalb und mit Käse überbacken. Und einen griechischen Salat!

Das war wahrscheinlich mein letzter Versuch griechisches Essen zu mögen, Sabine tausch Zeus sei dank mit mir und ich bin den Rest des Abends damit beschäftigt, das Fleisch zwischen meinen Zähnen zu entfernen. Wie man so heikel sein kann! 🙄

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