Gibraltar – die britische Kronkolonie

Ihr wisst schon: 10 Uhr aufstehen, Kaffee, heute musste Michi noch ein bissi arbeiten und dann ging unser Ausflug nach Gibraltar los 😊.
Dazu benötigt man zuerst mal einen Pass, da man die Grenze zu Großbritannien überqueren muss. 1713 haben es die Spanier an die Briten abgetreten und ebenso lange beanspruchen sie es wieder für sich 🙈. Für die Briten ist es ein militärischer Außenposten inkl. so vieler Briefkastenfirmen wie Einwohner – in etwa halt 😂. Gibraltar ist einer der dichtest besiedelten Gebiete Europas, durch Aufschüttung soll Land gewonnen werden – lustige Idee eigentlich 🙃 Eine große Besonderheit ist, dass man über die Start- und Landebahn des Flughafens von Gibraltar geht, um die Stadt zu erreichen, das war ein Erlebnis, vor allem als vor unserer Nase ein Flieger gestartet ist. 

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Wir schlendern also die Mainstreet entlang, verspeisen gemütlich ein british breakfast und lassen die Atmosphäre auf uns wirken.


Sie ist tatsächlich anders als in Spanien – britischer 😂 – im Ernst, ernster, nicht so freundlich und lebenslustig und iwie liebloser. Gibraltar wirkt bei genauerem Hinsehen ein wenig verfallen und vor allem abseits der Mainstreet lieblos. Zollfreier Einkauf bedeutet viele Spirituosenläden, Juweliere und Markenklamotten. Alle schlendern mit uns Richtung cable car, die uns auf den 426m hohen Affenfelsen bringt. Also nicht gleich, leider! Wir standen zuerst mal beinahe 1,5h an 🙈, in denen Michi mit letzter Kraft den Einstieg erreichte, er wäre fast verdurstet 😂.
Also es war wirklich knapp. Ich habe heute im Lauf des Tages rund vier bis fünf Liter Flüssigkeit benötigt. Kein Spaß 😉. Der nette Mann am Einstieg hat uns allen kaltes Wasser gegeben, was wir echt schon nötig hatten 😫. Diejenigen, die die Karten online gekauft hatten, waren auch nicht viel schneller und die Meute war doch schon einigermaßen genervt, weil es unter dem Sonnenschutz so heiß war. Wir haben es irgendwann geschafft und waren in 6 min auf 426m Höhe – „The Rock“ oder der Affenfelsen, von dem man nach Afrika sieht – also wir nicht, dazu war es zu dunstig, aber sonst schon 😂.

Die Straße von Gibraltar ist an der engsten Stelle nur 14km breit und verbindet das Mittelmeer mit dem Atlantik, was auch der Grund war, dass Schiffe lange nicht problemlos die Meerenge passieren konnten. Der Meeresspiegel des Mittelmeeres ist geringer als der des Atlantiks, was zu Strömungen führt und gemeinsam mit vorherrschenden Winden, war das Befahren sehr lange ein großes Risiko, heute befahren ca. 300 Handelsschiffe die Straße von Gibraltar. Europa und Afrika 14km voneinander entfernt!
Ich will schon sehr lange die Affen in Gibraltar sehen, früher wollte ich sogar einen Affen als Haustier, was sich iwie nicht verwirklichen ließ 🤷🏻‍♀️. Schon als wir ankommen, begrüßen uns die lustigen Gesellen.

Sabine und Affen – an untold story! Was also bisher die wenigsten wissen, Sabine mag kleine Affen. Zu Beginn fanden die Affen Sabine ja eh noch ur lieb, aber nach einer ganzen Weile fanden sie die Schreie des Entzückens und das ewige Fotografieren (was ihr hier seht ist nur ein Bruchteil der Aufnahmen) doch etwas … ja, man kann fast sagen: aufdringlich. So fingen sie an kleine Kinder zum Weinen zu bringen, Kopfbedeckung zu fladern und über Leute zu springen. Sie benahmen sich wirklich verstörend. Als wir wieder in die Gondel stiegen ging ein Seufzer durch Gibraltar 😂😂😂 Nur ein ganz kleiner Affe war dann doch traurig …. 👇 oiiiiiiiii 🤨

Überall steht geschrieben, dass man keine Plastiksackerl in der Hand haben soll, weil sie damit Essen verbinden, was sie sich einfach schnappen. Auch Sonnenbrillen und Kapperl seien nicht vor ihnen sicher, was wir einige Male erlebt haben. Sie sind so wahnsinnig schnell und haben den Leuten Sackerl, Essen, Kappen weggenommen und dann verstecken sie sie 😂. Das war ein Gequietsche und Gekreische und Geweine 😂. Den Affen war’s egal, die haben ihr Ding durchgezogen 😂. Wir waren vollends mit der Beobachtung der kleinen Lauser beschäftigt, bis wir uns iwann verabschiedeten und mit der Bahn wieder talwärts fuhren. Ein supertoller Ausflug 😍.
In einem Straßencafé ließen wir den Tag ausklingen und staunten nicht schlecht als um 19:00 alle Geschäfte ihre Pforten schlossen 😳 – in Spanien fängt da das Leben an, drum gehen wir einfach zurück nach Spanien 😎


Jz sitzen wir gemütlich bei Hilde und beginnen langsam zu überlegen, welches Abenteuer morgen auf uns warten wird! 

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